Rasse und Rassendenken - Erster Teil

Anschauungsarten zur Frage „gibt es Rassen“?



Einleitender Überblick

Die in heutigen mainstreamlinken Bewegungen beliebteste Wortkeule ist zweifellos der „Rassismus“. Durch eine konzertierte, über Jahrzehnte hinweg angelegte P.R.-Kampagne haben es die Führer des Zeitgeistes – jeder politisch Tief- und Klarsichtige weiß, an welche Kreise er dabei zu denken hat – verstanden, dieses Wort, das zunächst einfach nur das Denken in Rassenmodellen bezeichnete, in ein Synonym für das Böse schlechthin zu verwandeln. Hollywood, Lügenpresse, der jetzige historische (man möchte dieses Wort fast schon in Anführungszeichen setzen vor intellektueller Scham) Blick auf das 20. Jahrhundert, ferner die weitere Geschichts- und Geschichtenschreibung sind die manipulativen Rösser, welche die Kutsche des Zeitgeistes in gerade jene Richtung führen, die der krummnasige Kutscher zu wünschen beliebt. –

Doch was meinen die Gelinkten eigentlich mit diesem ihrem Modewort? Und welche Anschauungen gibt es eigentlich zur grundlegenden Frage nach der Existenz verschiedener Menschenrassen? Diese und einige weitere Fragen will ich in einem mehrteiligen Essay versuchen, zu klären. Hier im ersten Teil soll es nur um die Anschauungen zur Frage „gibt es Rassen“ gehen, während ich im zweiten Teil die Verwendungsarten des Rassismusbegriffs im Rahmen der üblichen linken Propagandamethodik analysiere. Ab dem dritten Teil wiederum werde ich mich über die Rassenfrage selbst auslassen, sowohl in anthropologischer, psychologischer, historischer als auch soziologischer Hinsicht. Den Leser mit hochtrabenden Erörterungen zur tautologischen Frage „gibt es Rassen?“ selbst zu langweilen haben andere Schreiber bereits ihre Zeit vergeudet, so daß ich davon absehe, mich in deren Kreis einzureihen. Vielmehr nehmen die ersten beiden Teile meiner Reihe reine Meta-Ebenen zum Denken über Rassenfragen ein, meine gewohnte Adler-Perspektive also, die den Streit der Meinungen scheinbar unparteisch von oben überblickt, um schließlich hinunterzustoßen und schließlich doch Partei zu ergreifen.

Die linken Anschauungsarten: Rassensuperfizialismus und Rassennegationismus

Die Frage „gibt es Rassen?“ ist eine fast schon philosophische Grundsatzfrage und als solche streng zu unterscheiden von der Rassenfrage, die in das Gebiet der politischen Praxis gehört. Um diese soll es uns hier aber gar nicht gehen und jene betrachten wir auch wie erwähnt nicht von innen, sondern von oben, aus der Adlerperspektive. Wir beantworten also die Frage: „Welche Arten zur Frage „gibt es Rassen?“ zu denken, gibt es?“

Die dreiste Leugnung der offenkundigen Unterscheidbarkeit rassischer Taxone beim Menschen bezeichne ich als Rassennegationismus: „Es gibt beim Menschen gar keine Rassen“ rufen die linken Ideologen großspurig aus und man möchte meinen, es mit einer Art intellektuellem Trollversuch zu tun zu haben. Doch die Gelinkten glauben scheinbar an diesen Unfug oder machen sich zumindest vor, daran zu glauben. – Dieser neueste Kunstgriff linker sprachlicher Manipulation tritt in der deutschsprachigen Welt an die Stelle des älteren linken Ideologeme des Rassensuperfizialismus und Rassenäquivaluismus, wie ich sie im Folgenden nennen werde. Im folgenden will ich die verschiedenen grundlegenden „rechten“ und „linken“ Anschauungsarten zur Frage „gibt es Rassen?“ gegenüberstellen und ihre psychologischen Motivationen kurz beleuchten.

Der Rassensuperfizialismus sieht in Rassen nur Unterscheidungen zwischen Menschengruppen aufgrund vermeintlich belangloser äußerer Unterschiede wie Hautfarbe, Haarfarbe, Körperbau, Schädelform usw., die aber keinerlei Bezug zum Wesen und zur Begabung von Menschen hätten. Dieser alle Möglichkeit der Physiognomie und Phrenologie, ja selbst elementarer Konstitutionstypologie von vornherein ausschließende Standpunkt wird allein schon durch die Tatsache widerlegt, daß es eben Disziplinen wie eben diese drei gibt und diese auch – sofern sie nicht von Stümpern praktiziert werden – verblüffend genaue Resultate liefern. (Siehe z. B. das exzellente physiognomische System Carl Huters.)

Rassennegationismus ist nichts weiter als der konsequente Schritt, der sich aus dem Rassensuperfizialismus ergibt, genau genommen ist jener nichts weiter als eine rein sprachliche Neuregelung des semantischen Gehaltes des letzteren: Wenn Rassen sich nur aufgrund äußerer Merkmale unterscheiden würden, diese aber belanglos wären, so ist klar, daß man dann auch den Rassenbegriff als solchen aufgeben kann.
Immerhin hat die kulturmarxistische Ideologie einige Zeit gebraucht, um vom üblichen Rassensuperfizialismus der 68er in der deutschsprachigen Welt zum jetzigen Rassennegationismus zu gelangen. In der angelsächsischen und hispanischen Welt herrschen nach wie vor der ältere Rassensuperfizialismus, so daß man dort immerhin über Rassen reden darf, ohne allein für den Begriff schon von der Linken geprügelt zu werden, jedoch nach Ansicht der herrschenden „leftists“ auch dort keinerlei Aussagen machen darf über seelische und intellektuelle Eigenschaften verschiedener Rassen. Intelligenzforscher wie der Engländer Richard Lynn und der Kanadier John Philippe Rushton sind auch in ihren Ländern intellektuelle Aussenseiter und werden von der herrschenden linken ideologischen Front regelmäßig schikaniert.

Der Rassenäquivaluismus

Der Rassenäquivaluismus wiederum kennt auch seelische Unterschiede an, verwehrt sich aber strengstens einer Wertung derselben mit der Begründung der Subjektivität einer jeden solchen Wertung, nach der Logik: Da jede Wertung von Rassen von Menschen ausgeht, die immer selbst einer bestimmten Rasse angehören, bleibt diese Wertung stets subjektiv und somit unbrauchbar. Daß jede Art menschlichen Wertens immer von menschlichen Subjekten ausgeht und somit Werten per se subjektiv sein muß, scheint diesen Leuten nicht bewußt zu sein, denn wäre es ihnen bewußt, so müßten sie sich konsequentermaßen jeglicher Wertung enthalten, müßten also jeder Art von Denktätigkeit, ausgenommen rein abstrakt-formaler wie z. B. Logik oder Mathematik, eine Absage erteilen. Doch die gewöhnlichen Rassenäquivalisten, wie es meist die Linken der Zeit nach dem letzten Weltkrieg waren, haben durchaus nicht mit dem Denken und Werten aufgehört. Ganz im Gegenteil haben sie bereits damals – ohne an ihrer eigenen Subjektivität dabei jemals etwas Anstößiges zu finden – ihre weltanschaulichen Gegner mittels der „Rassismus“-Prüfung ab- und sich selbst aufgewertet.
Rassenäquivalisten gibt es allerdings auch innerhalb rechter Bewegungen. Ich erinnere nur den aufmerksamen Schüler des Subjektivisten Edmund Husserl, den Nationalsozialisten Ludwig Ferdinand Clauß, für denen es keine objektiven Formen menschlicher Charaktereigenschaften wie Verschlagenheit, Hilfsbereitschaft, Eitelkeit usw. gab, sondern jede dieser Eigenschaften von jeder menschlichen Rasse in deren spezifischem Stile nur verkörpert wurde. „Nordische Eitelkeit“ wäre nach Clauß also die „Interpretation“ einer allgemeinmenschlichen Eigenschaft, die niemals objektiv geschieht, sondern immer nur subjektiv von bestimmten Rassentypen, gleich der Interpretation eines Klavierstückes durch verschiedene Virtuosen. –
Ebenso muß der Standpunkt der sogenannten „Identitären“ als Rassenäquivaluismus bezeichnet werden. Alle „rechten“ Bemühungen, Rassendenken durch die wertungsfreie und damit „harmlose“ äquivalistische Variante salonfähig zu machen, müssen als schwächliche Anbiederung an den gelinkten Zeitgeist verstanden werden – dieser herrschte ja bereits in der Weimarer Republik, der Zeit, in der Clauß seine Ideen entwickelte – eine Anbiederung, welche die herrschenden Linken niemals in irgendeiner Weise honoriert haben. Für die Gelinkten blieben alle, welche den (wenn auch nur subjektiven) Wert der europäischen Rassen irgendwie heraushoben, „böse Rassisten“ und als solche Legitimierer der „Klassengesellschaft“, des „westlichen Imperialismus“ und dergleichen.

Der Rassenvaluismus der Rechten

Ob die politische Rechte nun den Rassennegationismus beantworten soll mit einem klassischen harten Rassenvaluismus, also der klassischen, selbstbewußten und naiven Form eines unterscheidenden und Unterschiede auch mit Objektivitätsanspruch wertenden Rassendenkens oder aber – etwa im Stile der „Identitären“ – mit einer Form des Rassenäquivaluismus, der – im Gegensatz zum älteren linken Rassenäquivaluismus – trotz des grundlegenden Bewußtseins um die Subjektivität des eigenen Standpunktes diese stolz bejaht und selbstgewiß in ihr lebt, scheint von außen gesehen eine ähnlich abstrakte Elfenbeinturmfrage zu sein wie die, ob im Denken der linken „Antirassisten“ nun eher Rassensuperfizialismus oder Rassennegationismus herrschen. Psychologisch durchleuchtet sind Rassenvaluisten und rechte Rassenäquivaluisten jedoch durchaus nicht dasselbe. Jene sind in der Regel die gröberen, weniger geistigeren, praktischeren Typen, denen ein auf dem Perspektivismusgedanken beruhender Äquivalismus oft schon wie ein müßiges und eitles, aber praxisfernes und meist nur der Rechtfertigung vor einem gelinkten Zeitgeist dienendes intellektuelles Spielchen erscheint. Den echten Rassenvaluismus empfindet auch der Durchschnittsbürger als „rassistisch“ und in der Tat ist dieser der stete Weggefährte des Rassenhasses, dieses zwar unschönen, in gewissen Situationen aber menschlich allzu nachvollziehbaren Affektes (man denke nur an weiße Südafrikaner, deren Familienangehörige vom aufgepeitschten schwarzen Mob ermordet wurden), den die Auswüchse des gegenwärtigen Leftismus zur größten nur denkbaren menschlichen Sünde abstempeln wollen.
Rassenvaluismus aber stellt als Anschauungsart zur Rassenproblematik auch nur ein intellektuelles Phänomen, ein bloßes Gedankending, das als solches nicht in der Lage ist, irgendwelche Affekte im Menschen zu erwecken, sofern diese nicht vorher schon vorhanden waren. Somit bringt der Rassenvaluismus selbst auch keinen Rassenhass hervor wie die linken Ideologen so gerne behaupten. Vielmehr besteht lediglich umgekehrt die Möglichkeit, daß das emotionale Erscheinung des Rassenhasses einen Menschen zur rassenvaluistischen Anschauung führen kann, wobei diese Anschauung dann der nachträglichen Begründung oder Rechtfertigung jenes Affektes dient.

Der rassische Instinkt

Rassenhass muß aber überhaupt nicht zum Rassenvaluismus führen. Die Linken selbst haben ja das Schlagwort vom „Rassismus ohne Rassen“ in die Welt gebracht und in der Tat werden wir bei psychologisch genauer Beobachtung der Realität schnell merken, daß etliche Aversionen, die Menschen wechselseitig empfinden, nichts weiter ist als Ausdruck eines solchen „Rassismus ohne Rassen“, wenn wir das Wort „Rassismus“ hier nicht in einem intellektuellen, sondern im emotionalen Sinne verstehen. Ich verwende hierfür den Begriff des rassischen Instinktes, eine instinktive, also vorrationale und dem Menschen somit rational – sofern er nicht bereits eine legitimierende rassenvaluistische Anschauung entwickelt hat – auch nicht erklärbare Zu- oder Abneigung bestimmten menschlichen Phänotypen (vor allem des körperlichen Erscheinungsbildes, ferner aber auch Verhaltens und Charakters, des Temperaments und der „Mentalität“). Dieser Instinkt mag zwar durch konkrete, prägende Lebenserfahrungen mit Menschen bestimmter Rassen in bestimmte Richtungen verformt werden, doch ist er im Kern durchaus kein bloßes Produkt der Empirie, sondern dem Menschen a priori bereits innewohnend. Er drückt sich sowohl im geschlechtlichen Geschmack aus als in der Zu- oder Abneigung gegenüber bestimmten „Kulturen“ oder Völkern, Lebensweisen, Mentalitäten usw.
Eigentlicher Rassenhass entsteht im Regelfall dann, wenn eine instinktive Abneigung eines Menschen der Rasse X gegenüber Menschen der Rasse Y durch negative Lebenserfahrungen mit Y-Menschen diese Abneigung noch „bestätigen“ und damit steigern. Dies müssen nicht notwendig eigene Lebenserfahrungen sein, es reicht aus, wenn der X-Mensch erlebt, daß die Y-Menschen immer wieder anderen X-Menschen Schaden zufügen. Die negerlynchenden Ku-Klux-Klan-Leute des 19. Jahrhunderts wurden meist nicht selbst Opfer schwarzer Gewalt, doch haben sie durch solche mitunter Familienmitglieder oder Freunde verloren, vollziehen nun am konkreten schwarzen Verbrecher ihre Rache, werden aber auch im Allgemeinen nicht gut auf die Schwarzen zu sprechen sein.
Dabei gilt es zu beachten, daß die bloße Aversion gegenüber bestimmten anderen Phänotypen noch kein Rassenhass ist. Eine Aversion kann durch Belehrungen und positive Erfahrungen abgemildert und annähernd neutralisiert werden. Im entgegengesetzten Falle erhitzt sie sich jedoch üblicherweise sehr schnell zu eben jenem Affekt, der als Rassenhass immer wieder Schlagzeilen macht.
Rassenvaluismus ist somit kein Ausdruck von Rassenhass, wohl aber Ausdruck des rassischen Instinktes. Er ist die Wertungsweise instinktstarker Rassemenschen, die aus ihrem subjektiven Instinktgefühl eine vermeintlich objektive Wertordnung der Rassen ableiten wollen. Die geistigeren unter ihnen gelangen früher oder später auf die auch diesem Texte zugrundeliegende Meta-Ebene bezüglich dieser Instinkt-Frage und korrigieren ihren Standpunkt dann gewöhnlich in Richtung des „rechten“ Rassenäquivalismus. So stark der Instinkt und die mit diesem verbundene Liebe zur eigenen Rasse in ihnen auch pulsieren vermag, so ist ihnen doch klar, daß andersrassige Menschen notwendig ganz anders empfinden müssen und aus ihrem Instinktfühlen ganz anders aussehende Rassenvaluismen ableiten werden.

Schematische Übersicht und Schluß

Die fünf grundsätzlichen Anschauungsarten zur Frage „gibt es Rassen?“ können wir in folgendem formalen Schema nebeneinanderstellen:



In der politpraktischen Realität sind die einzelnen einzelnen Anschauungsarten allerdings eher in folgender Weise verortet:


Rassennegationismus, Rassensuperfizialismus und im Prinzip auch die linke Spielart des Rassenäquivaluismus erweisen sich sämtlich als rein linke Ideologien purer und dreister Wahrheitsverleugnung, denen gegenüber sich der vermeintlich „rechte“ Rassenäquivaluismus eher als eine mittige, versöhnliche Anschauung ausnimmt. Der vitalstarke Mensch von Rasse, dessen gesunder Instinkt ihn zunächst zum Rassenvaluismus führt, wird sich bei günstiger Entwicklung und einem entsprechend angelegten Mindestmaß an Geistigkeit auf kurz oder lang zum „rechten“ Rassenäquivaluisten entwickeln – das Adjektivum „rechts“ darf dabei durchaus in zwei Bedeutungen verstanden werden. –





damals am 29.Mai 15  |  Permalink
Besonders aufschlussreich fand ich Ihre These, dass rassistische Vorurteile "dem Menschen a priori bereits innewohnend" sein sollen. Können Sie für diese verwegene Behauptung irgendeine Art von Begründung vorbringen? (Wünschenswert wäre hier in der Tat etwas Empirie, beispielweise irgendwelche empirischen Daten, die zeigen würden, dass sich - um nur ein Beispiel zu nennen - zig Millionen von gemischtrassischen Liebespaaren auf dieser Welt entgegen ihrem eigenen "Instinkt" verhalten würden.)

geistesadler am 30.Mai 15  |  Permalink
Instinkt ≠ Urteil und Ursachen des Instinktverlustes

Ich fürchte, Sie haben hier nicht gründlich genug gelesen. Der Gedanke, daß „Vorurteile“ dem Menschen a priori innewohnen, ist absurd. Um solche ging es gar nicht, sondern um den rassischen Instinkt, der etwas vegetatives ist, nicht wie Urteile etwas kognitives. Doch ich habe das Problem dieses Instinktes hier auch nur kurz tangiert und keineswegs erschöpft, da das Thema dieses ersten Teiles eben nicht Rassenfragen selbst sein sollten, sondern vielmehr von der Meta-Ebene aus die verschiedenen Anschauungen über die grundsätzliche Frage „gibt es Rassen“ vergleichen und werten sollte.

Zu Ihrer Kritik gibt es nun folgendes zu sagen: Urteile können überhaupt nicht vorempirisch im Menschen liegen, da sie sich immer auf Empirisches beziehen (selbst die formale Logik als solche muß ja erst empirisch erfahren werden, bevor der Mensch logisch urteilen kann) und also Folgen empirischen Erlebens sind. Der Begriff „Vorurteil“ ist somit der Sache nach eine contradictio in adiecto. Es gibt niemals „Vorurteile“, sondern immer nur Urteile in Folge bestimmter Erfahrungen – seien dies nun eigene oder seien es die Erfahrungen anderer.
Das, was man heute gewöhnlich meint, wenn man von Vorurteilen spricht, sind Erfahrungsurteile, die nicht auf eigener Erfahrung basieren, sondern auf der Erfahrung anderer, z. B. der Gesellschaft, der Vorfahren usw. Doch auch nach dieser empirischen Definition dieses Begriffes bleibt festzustellen, daß in sehr vielen – wahrscheinlich den meisten – Fällen, Urteile aus eigener Erfahrung fälschlicherweise als „Vorurteile“ bezeichnet werden. So werden unsinnigerweise Türstehern an deutschen Diskotheken „Vorurteile“ gegenüber Türken oder anderen „Südländern“ vorgeworfen, obgleich die kritische Meinung dieser Türsteher über solche fremden Menschen doch durchaus Folge ihrer eigenen generalisierten negativen Erfahrungen mit eben solchen sind, somit in keinem Falle mit dem Vorurteilsbegriff richtig bezeichnet werden.
„Vorurteile“ ist ein heute weit verbreitetes Schlagwort, dessen sachliche Unsinnigkeit nicht dadurch aufgehoben wird, daß es jedermann kritik- und geistlos nachplappert. Auch Sie wenden hier in Ihrer Kritik den Vorurteilsbegriff typischerweise falsch an.

Worauf Sich Ihre Kritik bezieht, das ist offenbar der rassische Instinkt selbst, dessen Existenz Sie offenbar bezweifeln wollen.

Nun, ich habe beschrieben, daß es im Menschen einen rassischen Instinkt gibt, also etwas vorrationales, vegetatives, eben nicht auf kognitiven Urteilen beruhendes. Dieser Instinkt ist bei gesunden, ungebrochenen Menschen von Rasse stark, einrichtig und „intolerant“ (1-1), bei Mischlingen verschiedener Art jedoch abgeschwächt, gebrochen, vielgerichtet, innerlich konfus usw. (2), woraus in der Regel ein rassennihilistisches Empfinden entsteht, dessen weltanschauliche Ausdrucksformen dann die von mir im Text analysierten Erscheinungen des Rassensuperfizialismus und Rassennegationismus sind. Bei Rassemenschen wiederum kann der Instinkt auch abgeschwächt oder in andere Richtungen hin abgelenkt werden (1-2), sofern diese nicht mehr artgemäß leben, nicht mehr gesund sind, wenn ihr Stolz durch moralische Demütigung gebrochen wird usw.
Letzteres ist heute vor allem in der zivilisierten Welt der Fall. Die Menschen leben dicht gedrängt in lauten und schrillen, von Abgasen, Elektrosmog und dergleichen verpesten Großstädten, ernähren sich zu großen Teilen nicht mehr von frischer Bauernkost, sondern von stark verarbeiteter Fabriknahrung, isolieren sich voneinander und verbringen ihre Zeit an unnatürlichen Arbeitsplätzen und bei unnatürlichen, meist alleine durchgeführten Freizeitbeschäftigungen wie dem Fernsehen, Computer usw. Diese fortgeschrittene Entfernung von artgemäßer Lebensweise wirkt an sich schon bis ins Vegetativum – und damit auch in die Instinkte – zurück, wie es ja schon das Überhandnehnem sogenannter Zivilisationskrankheiten beweist, die den Menschen an seiner somatischen Basis angreifen. (1-2a)
Allen germanischen Völkern gemeinsam ist wiederum das Leben in einem intellektuell-ideologischen Klima, das der Entfaltung oder auch nur der Erhaltung des gewöhnlichen eigenen Stolzes – der zunächst immer biologisch ist, „Rassenstolz“ ist, unabhängig davon, ob bewußtes Rassendenken vorhanden ist oder nicht – vollständig abträglich ist. In Amerika sind es die dunklen Wolken der Indianerverfolgung und Neger-Sklaverei, in Britannien der graue Himmel der Kolonialvergangenheit und in Deutschland die üble dunkelgraue Gewitterwolkes des – Sie wissen schon, des sogenannten „größten Verbrechens der Menschheitsgeschichte.“ – (1-2b) (In früherer Zeit, z. B. noch im 19. Jahrhundert, der Zeit des Höhepunktes der europäischen Macht und des damit verbundenen europäischen Stolzes, kam Rassenvermischung weißer Europäer mit nichteuropäischen Rassen überaus selten vor und wurde auch entsprechend geächtet – warf sie doch kein gutes Licht auf den moralischen Zustand dessen, der ein fremdrassiges Weib schwängerte. –)
Drittens spielt namentlich die Sexualisierung, und zwar vor allem die Autosexualisierung, also die Verführung der Menschen von ihrer kindlich-jugendlichen Entwicklungszeit an zum Laster der Selbstbefleckung, eine ganz entscheidende Rolle einmal dabei, den rassischen oder nationalen Stolz weiter zu brechen bzw. die unter 1-2b beschriebene Schuld-Geschichtsschreibung überhaupt erst zu jenem seelenbeschwerenden moralischen Senkblei zu machen, als welches sie heute leider wirkt, zum anderen aber schwächt das übertriebene unweise-zügellose Sexualverhalten trotz kurzfristigen Aufputschens auf lange Sicht den rassischen Instinkt selbst direkt auch ab. (1-2c)

Um es also in einem Satz zu sagen: Ein regelmässig onanierender (1-2c), in der Schule mit Auschwitz-Kunde und zuhause durch das Fernsehen mit Filmen wie „Amistad“, „Django Unchained“ und dergleichen geistig zwangsernährter (1-2b), seine täglichen Brötchen, Pizzas, Snickers, Bifis mit Coca Cola und schwerem Alkohol nachgießender, autofahrender, fernsehender, discobesuchender Stadtmensch (1-2a), wird auf kurz oder lang die volle Kraft seines rassischen Instinktes einbüßen und entsprechend „tolerant“ werden, zur süßlich-milchbärtigen Versöhnlichkeit und Nachgiebigkeit ebenso neigen wie zur Südsucht und Fremdrassenanbeterei und schließlich seine Fähigkeit zum rassenschaffenden ἔρως, also zur „höheren“ Liebe immer mehr verlieren und in der Geschlechtlichkeit nur noch dem Sexus, also der „niederen“, sinnlichen Liebe folgen, welche ihrem Wesen nach im Gegensatz zum ἔρως nicht dem rassischen Instinkte folgt, sondern nur dem allgemeineren, elementareren Instinkt der Art oder vielleicht sogar nur dem der Gattung.
In dieser Frage liegt eines der tiefsten Probleme der Menschheit überhaupt verborgen und es zu lösen würde das Tor öffnen zum vielleicht überhaupt weitestmöglichen Verstehen der großen geschichtlichen, gesellschaftlichen und psychologischen Probleme. –


damals am 07.Jun 16  |  Permalink
"Es sind vor allem weiße Frauen, nicht weiße Männer, die solche Beziehungen eingehen.": Es mag sein, dass mehr weiße Frauen Beziehungen mit schwarzen Männern eingehen als umgekehrt, es ist jedoch unzweifelhaft, dass auch diese Kombination nicht geade die Ausnahme ist, sondern ziemlich häufig vorkommt. (Außerdem: selbst wenn - was wäre damit bewiesen?) Und das mit der Oberflächlichkeit, das ist doch Quatsch - denn es ist nur ein Aspekt: Ist jeder Mann, der eine Beziehung mit einer hübschen Frau eingeht, gleich oberflächlich? Das wäre mir dann doch etwas zu oberflächlich gedacht.
Der Satz "Verleibte Schwarze gibt es nicht." scheint mir auch ein bisschen (bewusst?) schwarz-weiß-malerisch. auf welchen kultursozilogischen Beobachtungen er basiert, weiß ich nicht, ist letztendlich auch egal. Auch unter weiß-weißen Liebespaaren gibt es doch Millionen, die nicht gerade das empfinden, was wir als Verliebtheit bezeichnen, und doch Liebespaare sind.

geistesadler am 17.Jul 16  |  Permalink
Die Fähigkeit zur Liebe definiert gewissermaßen die höhere Rasse.

Hegesias hat vollkommen Recht. Die Fähigkeit zum Eros, d. h. zur Liebe im eigentlichen Sinne, ist nicht allen Rassen gleichermaßen gegeben. Die südlicheren Rassen kennen in der Regel nur den Sexus, also rein fleischliche Sinnlichkeit, aber keinen Eros. Höherstehende Menschen, wie sie tendenziell eher bei den helleren Rassen vorkommen, kennen hingegen beides und ihr typischer Konflikt ist der des Hin- und Hergerissenseins zwischen dem hinabziehenden Sexus und dem heraufziehenden, die Seele veredelnden Eros.
Daß auch sehr viele – heute vielleicht die meisten – „weiß-weißen“ Beziehungen gar keine Liebesbeziehungen, sondern bloße Sexualbeziehungen sind, zeigt, daß auch in der anthropologisch gesehen gar nicht existenten „weißen Rasse“ sehr viele Menschen primitiveren Typen angehören, die nur schwanz-, aber nicht herzgesteuert sind. Die Tristans und Werthers sind auch bei uns durchaus nicht die Regel, doch sie kommen vor. Bei Schwarzen hingegen kommt Eros gar nicht vor und das gesamte Geschlechterleben ist allein durch den bloßen niederen Sexus gesteuert. Bei Vorderasiaten und Südländern ist der Eros zuweilen im Ansatz vorhanden, aber der Sexus dominiert dennoch ganz vorwiegend. Wir haben es hier also wie in den meisten Dingen mit graduellen bzw. statistischen Rassenunterschieden zu tun.
Ich werde darauf in späteren Beiträgen noch näher eingehen. Die Fähigkeit zur Liebe definiert gewissermaßen die höhere Rasse. Je tiefer ein Mensch lieben kann desto höher steht er in der Stufenleiter der Evolution. Wir haben hier ein Problem von einer Tiefe und Tragweite, das den meisten Menschen – einschließlich der meisten früheren Rassenforscher – noch gar nicht bewußt geworden ist. –